3.10.11: Henry Fairs, BirminghamRheinische Post vom 5.10.2011 von Udo Spelleken
STRAELEN (usp) Kantor und Organist an St. Peter und Paul, Otto M. Krämer, hieß zum Auftakt des 13. Internationalen Straelener Orgelherbsts den an der Universität Birmingham tätigen Konzertorganisten Henry Fairs an der Stockmann-Orgel willkommen. Der Brite bescherte den zahlreichen Zuhörern und Freun- den anspruchsvoller Musik ein außergewöhnliches Klangerlebnis, in dem sich Romantik und Neuzeit harmonisch vermischten. Verhalten, in zärtlicher Behutsamkeit begann Fairs Richard Wagners "Pilgerchor aus Tannhäuser" in der Bearbeitung von Franz Liszt.
Die vergleichsweise moderaten Das Werk steigerte sich im Mittelteil zu einem brillanten und faszinierenden, klar strukturierten Klanggebilde, das ebenso bescheiden wie es begann auch endete. Die Orgel- vorspiele "Herzlich tut mich verlangen" und "Herzlich tut mich erfreuen" von Johannes Brahms wirkten in ihrem wundervollen, weit schwingenden Melodienfluss als Oase einer ruhigen Besinnung. Die von Fairs straff durchgehaltenen Tempi drangen vorwärts, drohten aber nie zu hetzen. Er beherrschte die Musik nicht nur mühelos, sondern bot eine überzeugende Syn- these aus stimmungsvoll einheitlicher Registrierung und spannungsgeladenen Kontrasten. Den dunk- len Farben, den düsteren Stimmungen dieser Musik wurde die Regis- trierung vollends gerecht. Feine Farbnuancen zwischen den Sätzen sowie die dynamischen Abstufungen schufen ein Spiel von Licht und Schatten, das den Hörer bei Laune hielt. Warm und sanft Mit fließender Leichtigkeit verlor sich der Organist quasi in den sanften, beinahe ätherisch anmuten- den Klängen des "Allegro, Choral und Fuga d-moll / D-dur" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Nur selten hörte man die warmen, sanften Register der Orgel in solcher Konzen- tration und Fülle, in so hervorragender Weise wie bei dieser Inter- pretation. Mit den "vier Skizzen für Pedalflügel op.58" brachte Fairs die sangliche Eleganz der Orgel zum Klingen, spielte markant agogisch, mit klarer Sicht auf die träumerisch fließende Form der Miniaturen. Er entlockte der Orgel ein exzellentes Klangbild, warm timbriert, dynamisch weitgefächert und doch intim. Mit Franz Danksagmüller und Jehan Alain widmete sich Fairs neuzeitlichen Komponisten. Es war ein auserlesener Abschluss eines vom Publikum begeistert aufgenommenen Konzerterlebnisses.
North Bay classical organ enthusiasts and aficionados who missed or were not able to attend this incredible organ recital will regret it for years to come. I, as well as the audience in attendance, was not expecting to experience the thrill of hearing such perfect organ playing by Henry Fairs. The composers and pieces written by them were excellent for this All Hallows performance. Buxtehude, Bach, S.S. Wesley, Schumann and Reubke were played with perfection and great artistry...Creative Arts Series, Santa Rosa, California, 31 October 2010
Magnifique richesse sonore de l'orgue de Guibray
Le troisième concert dominical du festival d'orgue baroque de Guibray a offert, dimanche après-midi, à la cinquantaine de mélomanes rassemblés dans la nef, une occasion rare de découvrir les extraordinaires possibilités sonores du Parizot. Aux claviers, l'organiste anglais Henry Fairs. « Nous devions accueillir aujourd'hui, a précisé Erwan Le Prado, président des Amis de l'orgue, dans la présentation qu'il a faite du récital, le grand maître de l'orgue britannique, David Sanger. Ce dernier a disparu tragiquement au mois de mai. C'est l'un de ses disciples qui assure, en sa mémoire, le concert. » mardi 24 août 2010
Fairs emerges as a top-notch performer. His registrations, tempos, and sensitivity to subtle nuances in phrasing and articulation are superb...
American Record Guide
The first of the Messiaen concerts...featured the composer’s ‘greatest hits’ for organ and demonstrated why Henry is such a hot property in the organ world. St Davids Festival...
...impeccable virtuosity... one of the best recitals I've ever heard at St. Giles or anywhere. Christopher Nickol